Meine Marinezeit

1970 bis 1974


Herzlich willkommen!

Hier entsteht meine neue Marineseite!

Das Marine Ehrenmal Laboe in den Jahren 1971/1972

In den Jahren 1971/1972 bin ich fast jedes Wochenende von Kiel Wik bis nach Laboe gelaufen

Die weithin sichtbare Silhouette seines 85 Meter über der Ostsee aufragenden Turms prägt das Gesicht der Kieler Außenförde. Zwei Aufzüge oder 341 Stufen führen zu einer Aussichtsplattform, von der aus sich ein einzigartiger Rundblick über Land und Meer öffnet.

Ursprünglich dem Gedächtnis der im Ersten Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Kaiserlichen Marine gewidmet, wurde das Ehrenmal nach erneuter Übernahme durch den DMB am 30. Mai 1954 zur Gedenkstätte für die auf den Meeren gebliebenen Seeleute aller Nationen und zugleich zum Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren.

U 995

Am 13. März 1972 wurde U-995 von zwei Schwimmkänen nach Laboe überführt und als technisches Museum am Strand vor dem Marine-Ehrenmal abgesetzt. Das Boot war am 16. September 1943 beim Blohm & Voss in Hamburg in Dienst gestellt worden. Es gehörte zum Typ VII C, von dem bis 1945 insgesamt 693 Einheiten fertiggestellt wurden. Bis zu seiner Außerdienststellung am 8. Mai 1945 im norwegischen Drontheim wurde U-995 vorwiegend im Nordmeer gegen Geleitzüge und auslaufende Konvois und Sicherungsstreitkräfte eingesetzt.

Das Boot:
Im Jahre 1947 wurde U-995 zusammen mit zwei weiteren VII- C-Booten von der Königlichen Norwegischen Marine übernommen.

Das U-Boot Ehrenmal in Möltenort

Das U-Boot-Ehrenmal Möltenort in Heikendorf bei Kiel ist eine dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gehörende Gedenkstätte für die im Ersten Weltkrieg und Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten der deutschen U-Boot-Einheiten sowie für alle Opfer des U-Boot-Krieges. Darüber hinaus wird auch der im Dienst ums Leben gekommenen U-Boot-Fahrer der Bundeswehr gedacht.

Das am 8. Juni 1930 eingeweihte und 1938 wegen Bauschäden neu gebaute Bauwerk besteht aus einem 15,30 Meter hohen Pfeiler auf dem ein 4,80 Meter hoher Adler (Entwurf: Fritz Schmoll) steht. Im Jahr 2000 wurden umfangreiche Durchrostungsschäden an der stählernen inneren Tragkonstruktion des Adlers entdeckt, die eine Erneuerung unausweichlich machten. Seit dem 12. Juli 2001 ist der ehemalige Adler mit seiner galvanisch verkupferten Außenhaut aus Eisen durch einen originalgetreuen bronzenen Nachguß (Ausführung: Fa. Noack, Berlin) ersetzt.

Auf dem Pfeiler ist das U-Boot-Kriegsabzeichen angebracht. An seiner Stelle befand sich bis 1945 lediglich ein Hakenkreuz, dieses wurde nicht vollständig entfernt und ist heute noch unter dem Abzeichen zu erkennen. In einem bogenförmigen Rundgang werden auf 115 Bronzetafeln die gefallenen deutschen U-Boot-Fahrer der Kaiserlichen Marine und der Kriegsmarine, sowie die bei der Deutschen Marine im Dienst verunglückten Soldaten namentlich genannt.

Das Ehrenmal ist außerdem Wahrzeichen von Heikendorf.

Das 1. Zerstörergeschwader

Das 1. Zerstörergeschwader (D185 Z. Lütjens, D186 Z. Mölders und D187 Z. Rommel) an der Tirpitzmole in Kiel.

 

1. Zerstörergeschwader:

Das 1. Zerstörergeschwader (1. ZG) wurde am 1. September 1958 in Kiel aufgestellt. Ihm unterstanden drei aus den USA als Leihgabe zur Verfügung gestellte Zerstörer der Fletcher-Klasse (deutsche Bezeichnung: Klasse 119), die während des Zweiten Weltkriegs gebaut worden waren. Diese Schiffe bildeten zusammen mit ihren Schwesterschiffen im 3. ZG den Grundstock für den Aufbau der neuen Zerstörerwaffe der Bundesmarine.

1964-65 waren dem Geschwader zeitweise die in Erprobung befindlichen neuen Zerstörer Hamburg und Schleswig-Holstein unterstellt, bevor das 2. ZG aufgestellt wurde. 1967 wurde der Zerstörer 1 vorübergehend außer Dienst gestellt. Am 31. März 1968 wurde das 1. ZG außer Dienst gestellt, Zerstörer 2 an das 3. ZG und Zerstörer 3 an das Flottendienstgeschwader abgegeben.

Am 1. Apr 1969 wurde das 1. ZG neu aufgestellt, um die neuen Zerstörer der Klasse 103 (Lütjens-Klasse) aufzunehmen. Diese drei in den USA für deutsche Rechnung gebauten Schiffe der Charles F. Adams-Klasse liefen zwischen 1969 und 1971 zu. Sie blieben bis zu ihrer Außerdienststellung (Rommel 1998, Mölders und Lütjens 2003) im 1. ZG. Im Laufe der Zeit wurden sie zweimal in größerem Umfang modernisiert und trugen dann die Bezeichnungen Klasse 103A und 103B.

1981 unterstanden dem Geschwader nach der Auflösung des 3. ZG für kurze Zeit Zerstörer 2 und Zerstörer 5, die anschließend an die griechische Marine abgegeben wurden. Das 1. ZG wurde im Dezember 2003 aufgelöst, die Tradition übernahm das 1. Fregattengeschwader.


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